26.03.2026
Partizipation, Prävention & Gewaltschutz in der Kinder- und Jugendhilfe

119,00  zzgl. MwSt.

Für stationäre und teilstationäre Angebote sind Beteiligungs- und Gewaltschutzkonzepte keine Kür, sondern Pflicht (§ 45 SGB VIII). Diese Veranstaltung hilft Ihnen, diese Anforderungen nicht nur auf dem Papier zu erfüllen, sondern wirksam und nachvollziehbar zu leben.

Anhand eines erprobten Praxisbeispiels lernen Sie, wie Beteiligungs- und Schutzkonzepte systematisch ineinandergreifen – mit klaren Zuständigkeiten und alltagstauglichen Umsetzungsideen. Gerade in den strukturellen Nähe- und Abhängigkeitsverhältnissen der Hilfen zur Erziehung sind verlässliche Verfahren und ein gemeinsames professionelles Verständnis unverzichtbar.

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Artikelnummer: 2612562_2026-03-26 09:00:00 Kategorie:

Partizipation, Prävention & Gewaltschutz
Wie lässt sich das miteinander verbinden um bestmöglich wirksam zu sein?

PDF zum Download: 2026-03-26 Partizipation, Praevention Gewaltschutz

Das Thema
Viele Einrichtungen haben bereits einzelne Tools für Partizipation und Gewaltschutz im
Einsatz – doch zwischen diesen Ansätzen klaffen oft Lücken. Genau hier setzt diese Veranstaltung an. Sie zeigt, wie Sie vorhandene Bausteine zu einem tragfähigen, stimmigen System verbinden, statt bei null anzufangen.

Das Besondere ist, Partizipation wird nicht als Add-on verstanden, sondern als zentraler Schutzfaktor. Wenn Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende gemeinsam Konzepte entwickeln, entsteht echte Wirksamkeit – keine Direktive von oben, sondern geteilte Verantwortung und Verbindlichkeit.

Anhand eines erprobten Praxisbeispiels lernen Sie, wie Beteiligungs- und Schutzkonzepte systematisch ineinandergreifen – mit klaren Zuständigkeiten und alltagstauglichen Umsetzungsideen. Gerade in den strukturellen Nähe- und Abhängigkeitsverhältnissen der Hilfen zur Erziehung sind verlässliche Verfahren und ein gemeinsames professionelles Verständnis unverzichtbar.

Der rechtliche Rahmen: Für stationäre und teilstationäre Angebote sind Beteiligungs- und Gewaltschutzkonzepte keine Kür, sondern Pflicht (§ 45 SGB VIII). Diese Veranstaltung hilft Ihnen, diese Anforderungen nicht nur auf dem Papier zu erfüllen, sondern wirksam und nachvollziehbar zu leben.

Sie nehmen mit → Ein Idee für ein Schutzkonzept, das trägt – weil alle mitgewirkt haben.

Wichtig für stationäre/teilstationäre Angebote: Konzepte zu Beteiligung und Gewaltschutz sind zentrale Voraussetzungen im Rahmen der Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII. Es geht also nicht nur um „gute Praxis“, sondern auch um verbindliche Anforderungen, die nachvollziehbar umgesetzt und gelebt werden müssen.

Praxis-Highlight: Es wird das Beteiligungs- und Schutzkonzept eines großen und erfahrenen Jugendhilfeträgers vorgestellt – inklusive zentraler Bausteine, Zuständigkeiten und Umsetzungsideen für den Alltag.

Zielgruppe
Fachkräfte und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere aus den Hilfen zur Erziehung (z. B. ambulante Hilfen, stationäre/teilstationäre Angebote, Pflegekinderhilfe), sowie Qualitätsentwicklung, Kinderschutzfachkräfte, Trägervertretungen.

Referent

Stefan Wutzke, Geschäftsführer Overdyck ev. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Termin: Donnerstag, 26.03.2026, 09:00–11:00 Uhr
Ort: Live-Webinar
Kosten: 119,- € pro Person zzgl. Umsatzsteuer
Technische Voraussetzungen: PC, Laptop oder Tablet (Handy wird nicht empfohlen.); Internetbrowser (möglichst Chrome)

Inhalte (Schwerpunkte):

  • Partizipation als Schutz- und Präventionsfaktor: Was heißt das konkret im HzE-Alltag?

  • Prävention im Team und in der Einrichtung: Haltung, Standards, Kultur

  • Macht, Nähe, Grenzen: typische Risikolagen und „blinde Flecken“

  • Beschwerdewege & Beteiligungsformate: niedrigschwellig, wirksam, kindgerecht

  • Schutzkonzepte praktisch umsetzen: Präventionsbausteine, Rollen, Zuständigkeiten, Prozesse

  • Vorhandenes bündeln: Was ist schon da – und wie werden aus Einzelmaßnahmen ein roter Faden und klare Abläufe?

  • Praxisbeispiel: Einblick in ein erprobtes Beteiligungs- und Schutzkonzept (Struktur, Materialien, Lernpunkte)

  • Fallbeispiele & Transfer: was sofort im eigenen Setting präventiv verbessert werden kann